Knapp ein Jahr ist das beliebte Browsergame „Gilde 1400“ nun alt. Im Dezember letzten Jahres schickte Gameforge das Spiel ins Rennen und erhielt prompt den Award für das beste Browserspiel 2009. Inzwischen haben sich einige Dinge geändert. Ob das Spiel nach wie vor zu den Klassenbesten gehört – erfahrt ihr hier!
Wer die Vorlagen „Gilde“ und „Gilde 2“ bereits gespielt hat, wird sich auch bei der Browservariante sofort heimisch fühlen. In maximal vier Betrieben dürft ihr nach Herzenslust Waren produzieren, um sie dann für gutes Geld entweder auf dem Marktplatz oder an eure Mitspieler zu veräußern. Apropos Betriebe, hier stehen euch satte neun Arten zur Auswahl, die ihr je nach gewähltem Beruf in jeweils drei Stufen ausbauen könnte. Eine einfache Schänke wird wahlweise zu einem Gasthaus oder einer Kneipe.
Diese wiederum baut ihr zur Spelunke, Herberge, Taverne oder zum Kasino aus. Im Detail verseht ihr eure Betriebe dann einer produktionserhöhenden Brennerei oder nach und nach mit rund 160 anderen Erweiterungen. Viele der Items, die ihr produziert, können natürlich auch selbst genutzt werden, womit wir beim zweiten großen Teilaspekts des Spiels wären. Politik, Intrigen, Mord und Totschlag.
Seit einigen Wochen haben Spieler der „Gilde 1400“ nämlich die Möglichkeit, neben den normalen Stadtämtern, auch Positionen auf der serverübergreifenden Landesebene zu besetzen. Die wahrscheinlich beste Neuerung sorgt für tägliche Gefechte um die wichtigsten Ämter. Für das Amt des Hofmeisters oder des Marshalls werden ganze Gildenfehden ausgetragen. Letzterer verfügt nämlich über nützliche Privilegien wie „Jemanden willkürlich in den Kerker werfen lassen“, was politische Feinde für Tage Handlungsunfähig machen kann.
Dass Gildenbildung überhaupt möglich ist, ist der Community zu verdanken, die sich verstärkt für entsprechendes Feature bei den Entwicklern stark machte. Inzwischen ist es auch kein ungewöhnliches Bild mehr, dass Gilden – mit max. 30 Mitgliedern-, zum Beispiel die wichtigsten Ämter der Rechtsprechung übernehmen und Gegner gnadenlos von der politischen Showbühne verdrängen.
Eine Änderung, die die Gilde 1400 Gemeinde weniger spaltet ist die Einführung zahlreicher neuer Achievements. Für das Bekleiden diverser Ämter, für den Ausbau eurer Fähigkeiten und für das Anhäufen von Reichtum erhält man nicht nur extra Gold und Punkte, sondern auch Juwelen, die normalerweise für Eurobeträge erworben werden müssen und einige Vorteile im Spielverlauf bieten.
Eine weitere, kleine aber feine Änderung betrifft die Karren, um Waren zum Marktplatz zu befördern. Die Kosten für den Erwerb treiben einen nun nicht mehr in den Bankrott, benötigen dafür aber ein paar Tage für die Fertigstellung. Angenehm.
Fazit: Die heutige Gilde 1400 ist-anders als nach dem Launch vor einem Jahr-sehr ausgereift und bietet Abwechslungsreichtum im Browser-Game-Alltag. Durch die Achievements und die Juwelen-Belohnungen ist es nun absolut nicht mehr nötig auch nur einen Cent in das Spiel zu investieren, um oben mitzumischen. Reinschauen lohnt! Eure Dynastie ruft ihr
hier ins Leben.